Stadtblattartikel 06.04.11

FrühLINKSerwachen in Heidelberg?

Darf ich mich vorstellen: Mathias Michalski, Mitglied der ''Linken Mehrheit'' im Gemeinderat. Es ist verwunderlich, wie dieser Begriff in den letzten Wochen negativ behaftet wurde. Der ''Linke Block'' verhindert alles aus persönlichen Ressentiments gegenüber dem Oberbürgermeister, war noch das freundlichste, was man zu hören bekam.

Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus wenn man die RNZ aufschlägt und sich ein paar Beispiele anschaut, wie es denn um die Konservativen steht. Da hatte eine Stadträtin in der heißen Wahlkampfphase 14 Tage überhaupt keine Zeit sich um den Haushalt zu kümmern. Der König der Hinterzimmer referiert über Bürgerbeteiligung und mir ist sogar zu Ohren gekommen, dass der OB auf Grund seiner neuen Liebe zu Straßenbahnen nun mit dem ÖPNV zur Arbeit fährt. Vielleicht sollte der Oberbürgermeister erst einmal das Verhältnis zu seinen ihn stützenden Gruppierungen im Gemeinderat klären. Ein OB, der als parteilos gilt und bedingt durch seinen Lebenslauf jegliche Struktur von Parteien und deren Willensbildungsprozesse nicht kennt, wundert sich dann, dass er keine Mehrheiten bekommt. Man muss in der Politik auch Mal für seine Position kämpfen! Es wird selbstverständlich auch mit Kollegen aus dem "Konservativen"-Lager gesprochen. Doch kann es sein, dass den - den OB tragenden Gruppierungen - jenseits von Tunnelbohren, Stadthallenerweiterung und unheimlich viel Marketingsprechblasen so recht nichts Konkretes einfallen will? Es gibt sinnvollere Themen und da es im Gemeinderat Gruppierungen und Parteien gibt die bereit sind über Gemeinsamkeiten zu sprechen, kommt es eben zu Mehrheitsentscheidungen. Vielleicht einfach Mal unsere Beschlüsse genauer anschauen, dann klappt´s auch mit der Mehrheit.

 

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